Hochwasser und Überschwemmung: Das sollten Hausbesitzer jetzt beachten

3 Tipps für diejenigen, die von Starkregen und Überschwemmung betroffen sind.

1. Tipp: Informieren Sie Ihren Versicherer.

Um zügig an das Geld zu kommen, sollten Sie die Schäden so schnell wie möglich Ihrer Versicherung melden. Das sollte unbedingt erfolgen, bevor Aufträge an Handwerksbetriebe vergeben werden. Mieter sollten sich im  Schadenfall unverzüglich an ihren Vermieter wenden.

Schnell und zu jeder Uhrzeit Ihren Schaden melden

2. Tipp: Halten Sie Schäden gering.

Direkt nach einem Unwetter sollte der Schaden so gering wie möglich gehalten werden. Zerstörte Fenster können provisorisch abgedichtet werden, um das weitere Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Herumliegende Gegenstände, wie abgebrochene Äste, Dachziegeln oder Dachrinnen, sollten Hausbesitzer möglichst wegräumen.

3. Tipp: Fotografieren Sie die Schäden.

Der Schaden sollte möglichst anhand von Fotos dokumentiert werden. Auch Kaufbelege können in diesem Moment hilfreich sein. Diese Dokumente erleichtern in der Regel die Schadenregulierung durch die Versicherung.

Was ist die Verkehrssicherungspflicht?

Hausbesitzer haben eine gesetzliche Verkehrssicherungspflicht. Sie müssen dafür sorgen, dass sich ihr Haus immer in einem sicheren Zustand befindet. Vernachlässigen sie diese Pflicht und ein Passant wird zum Beispiel durch einen herabfallenden Dachziegel verletzt, können hohe Schadenersatzforderungen auf den Eigentümer zukommen.

Zu guter Letzt: Vermeiden Sie riskante Rettungsversuche!

Nichts ist so wertvoll wie Ihr Leben oder das Leben Anderer. Riskante Rettungsversuche sollten unbedingt vermieden werden, um Hab und Gut zu sichern.

Hausbesitzer und Mieter können ihr individuelles Risiko, von Naturgefahren betroffen zu sein, mit dem aktuellen Naturgefahren-Check  ermitteln. Unter Eingabe Ihrer Postleitzahl erfahren Sie, welche Schäden Unwetter an Ihrem Wohnort ausgelöst haben.

Quelle: GDV/FV

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